Wissenswertes über Hanf

Hanf & Ernährung

Hanf ist nicht nur ökologisch wertvoll, weil er einerseits ein nachwachsender Rohstoff ist und andererseits kaum mit Schädlingen und Krankheitserregern befallen ist, Hanf ist auch als Lebensmittel ein wichtiger Lieferant für Proteine und essentielle Fettsäuren. Hanf ist daher bei vielen ernährungsbewussten Menschen sowie bei Personen mit einer Glutenunverträglichkeit, aber auch bei Sportlern, kein unbekanntes Lebensmittel. Auch für Vegetarier und Veganer ist Hanf ein geeignetes Lebensmittel, um ausreichend mit Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß, Eisen und Gamma-Linolensäure versorgt zu werden. Im Vergleich zu Soja, das auch reich an Omega-3-Fettsäuren ist, hat Hanf den Vorteil, dass er nicht genmanipuliert ist. Außerdem ist Hanf regional, sprich Hanf wird auf österreichischen Feldern angebaut. Zudem ist Hanf wenig anfällig für Krankheiten und lässt kaum Unkraut zu.

Gesetzeslage in Österreich

Nach § 27 Abs. 1 Suchtmittelgesetz (SMG) ist der Anbau der Cannabis- bzw. Hanfpflanze zum Zweck der Suchtgiftgewinnung verboten. Ein Suchtmittel entsteht aus der Hanfpflanze aber erst durch die Blüte, denn dann würde das suchtgifthaltige THC produziert werden, dessen Kauf, Besitz, Erzeugung und Verkauf laut österreichischem Gesetz verboten ist. Das Gesetz verbietet allerdings nicht, die Blätter der Hanfpflanze anzubauen und zu nutzen, denn wie schon erwähnt, darf nur die Blüte nicht erzeugt werden, die mittels entsprechender Beleuchtung verhindert werden kann. „Samen und Blätter der Cannabispflanze, die nicht mit Blüten- und Fruchtständen vermengt sind, sind ausdrücklich von der Suchtgiftverordnung ausgenommen (...), ortete das Wiener Oberlandesgericht.“ Diese Gesetzeslage ermöglicht es, Hanfpflanzen zu anderen Zwecken als der Suchtgiftgewinnung zu produzieren und zu verkaufen.

Dem Unternehmen Stexx - Lass' wachsen! ist es wichtig, die Pflanze ausschließlich zum legalen Gebrauch zu produzieren und zu verkaufen, worauf im Geschäft und im Online-Shop deutlich hingewiesen wird.

Verwendungsmöglichkeiten von Hanf

Die Einsatzmöglichkeiten der „Wunderpflanze“ Hanf sind enorm. Angefangen von Baumaterialien und modernen Werkstoffen bis hin zu Nahrungsmittel, Textilien und medizinischen Produkten kann Hanf zu den verschiedensten Zwecken eingesetzt werden. Auch in Österreich wird bereits in ein einigen Firmen auf die Verwendung von Hanf gesetzt, wie zum Beispiel im Bereich der Dämmstoff-Industrie. Die Gründe für die Verwendung der Hanffaser als Wärmedämmstoff sind, dass Hanf direkt bei uns in Österreich auf großen Feldern angebaut werden kann und somit schnell wieder nachwächst, und zudem werden für Hanfpflanzen keinerlei schädlichen Düngemittel benötigt. Darüber hinaus ist Hanf schonend zur Umwelt, weil er wiederverwertbar ist, er kann zur Herstellung von Biogas als Brennstoff eingesetzt werden und das Material der Dämmplatten kann mehr Kohlenstoffdioxid (CO 2) aufnehmen als bei der Produktion der Platten ausgeschüttet wird. 

Nachhaltige, ökologisch wertvolle und naturschonende Materialien bzw. Textilien sind schon seit längerem im Trend. Nicht nur Baumwolle, Leinen und Seide werden für die Herstellung von ökologischen Textilien verwendet, sondern auch Hanf, Bambus und Mais. Die natürlichen Fasern benötigen keine Chemie und gelten als atmungsaktiv und antibakteriell und sind elastischer als synthetische Fasern, weshalb sie für die Verarbeitung von Textilien bestens geeignet sind. Des Weiteren wird für den Anbau von Hanf nur wenig Wasser benötigt und das hält die Nährstoffe im Boden länger „frisch“. Da Hanf ein nachwachsender Rohstoff ist, arbeiten sogar schon Automobilhersteller mit der Naturfaser, um Energie und Geld zu sparen. Die Hanffaser ist länger und leichter als andere Naturfasern und deshalb besser geeignet für die Kombination mit Kunststoff.


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